Kleinstrukturen sind z. B. Straßenränder, Hecken und Gewässerränder („linienhaft“) oder auch Streuobstwiesen, Gebüsche und nicht genutztes Grünland („punktuell“ und „flächig“). Jede Gemeinde soll einen bestimmten Anteil solcher Kleinstrukturen aufweisen. Im „Verzeichnis regionaler Kleinstrukturen“ können Sie nachlesen, ob der Anteil in Ihrer Gemeinde „ausreichend“ oder „nicht ausreichend“ ist. Ist eine Gemeinde nicht ausreichend mit Kleinstrukturen ausgestattet, müssen beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
Die Bodenzahl –oder genauer die Bodenwertzahl – eines Feldes oder Schlages zu kennen, kann nicht nur für die Grundsteuererklärung relevant sein. Sondern zum Beispiel auch, wenn man sich mit dem Thema Potentialkarten (Link zu den Blogbeiträgen vom 02.11.2022 und 28.02.2023) beschäftigt. Die Bodenwertzahl ist ein Maß für die Bodenfruchtbarkeit und so können unterschiedliche Bodenzahlen eines Schlages auch verschiedene Ertragszonen abbilden,
In der ersten Märzwoche haben wir uns im Rahmen der Wirtschafterausbildung und bei einem Gruppentreffen in Kaisa mit der Streubildanalyse von Düngerstreuern beschäftigt. Die angehenden Wirtschafter bekamen bei der Agraset-Agrargenossenschaft eG Naundorf von Fahrer und Mitschüler Andy die Funktionsweise eines Rauch-Accent erläutert. Im Anschluss an diese Einführung haben wir gezeigt, wie eine Streubildanalyse durchgeführt wird. Dabei haben wir sowohl mit
Bereits das dritte Jahr in Folge konnten wir nun erfolgreich unseren Exaktversuch zum Vergleich unterschiedlicher Düngestrategien mit der Fieldscreen GmbH anlegen. Das Ziel des Exaktversuches besteht darin, den Einfluss der N- Düngestrategien auf die Ertragsstruktur und die Qualitätseigenschaften von Winterweizen zu untersuchen. Die Varianten sehen eine klassische 3 Gaben Strategie mit KAS und eine 2 Gaben Strategie mit stabilisiertem N-Dünger
Das LfULG veröffentlichte am 24.02. (Link ->) die Nmin-Richtwerte für das Jahr 2023. Diese Durchschnittswerte können jedoch erheblich von den tatsächlichen Nmin-Werten abweichen, deshalb empfehlen wir die Beprobung von Flächen auch über die Pflicht im Nitratgebiet hinaus. Um Gewissheit über die N-Situation im Bodenprofil zu haben, können auch Bodenproben bis 90 cm Tiefe gezogen werden (etwa zu Beginn des Schossens
Als Anpassung an die vielfach auftretende Trockenheit im Frühjahr werden in den Betrieben häufig Düngetermine vorgezogen und anteilig höhere N-Mengen auf die frühen Termine verteilt. Nicht zuletzt auch als Folge der zu reduzierenden N-Mengen im Nitratgebiet tritt der Aspekt der Bestandesführung bei der N-Düngung vermehrt in den Hintergrund. Vielfach besteht daher auch ein erhöhtes arbeitswirtschaftliches Interesse daran, N-Gaben in stabilisierter
In Anbetracht der neu ausgewiesenen Nitratgebiete im Dezember 2022 besteht für Sie im iDA Portal die Möglichkeit, zahlreiche Informationen über die verwendeten Messstellen, sowie aktuelle und langjährige Nitratmesswerte abzurufen. Zudem können Sie zusätzlich die Umkreise der noch geplanten Messstellen in Ihrer Region einsehen. Daher stellen wir Ihnen unter folgendem Link, eine Anleitung zur Verfügung, wie Sie die gewünschten Informationen abrufen
In den vergangenen Wochen durften wir die Infoveranstaltungen der FBZ Wurzen und Zwickau sowie der ISS Löbau zur Neuausweisung der Nitratgebiete begleiteten. Unser Anliegen war es hierbei, vor allem Betrieben, die erstmals vom Nitratgebiet betroffen sind, eine erste schnelle Hilfestellung anzubieten. Thematisiert wurden u.a. die Düngeplanung im Nitratgebiet im Frühjahr, das Vorgehen bei der Nmin-Probenahme sowie unsere Erfahrungen zu betrieblichen
Erosionsgefährdete Flächen werden bislang den bekannten Kategorien CCWasser und CCWind zugeordnet. Für sie gelten besondere Bewirtschaftungsauflagen, zum Beispiel darf zwischen dem 1. Dezember und 15. Februar nicht gepflügt werden. Diese Kulisse hat sich nun geändert. Für viele Betriebe haben sich die Flächen, die als erosionsgefährdet gelten, erhöht. Grund dafür ist einerseits eine neue Berechnung mit Daten des DWD, mit der nun
Die Feststellung der im Boden verfügbaren Stickstoffmenge (Nmin) ausgangs des Winters führt zu einer deutlichen Verbesserung in der Bemessung der N-Düngermenge. Aufgrund der vielfältigen Einflüsse (Witterung, Boden, Bewirtschaftung) kann nur eine Bodenanalyse Aufschluss über den zu Vegetationsbeginn im Wurzelraum verfügbaren N-Vorrat (Nmin) geben. Um aussagekräftige Nmin-Werte zu erhalten und dabei sparsam mit den Ressourcen Kapital und Arbeit umzugehen, ist eine