Nmin – Ist eine zweite Beprobung notwendig?

agumenda/ März 2, 2021

Am Freitag den 26.02.2021 wurden die aktuellen Nmin Werte, (Link) auf der Pflanzenbautagung von Herrn Dr. Grunert vorgestellt. Die abgebildeten Werte bewegen sich in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Aufgrund der Witterung und der Laborbearbeitungszeit ist davon auszugehen, dass ein Großteil der Proben vor dem Schnee bzw. während der Schneephase gezogen wurden. Durch das gleichmäßig in den Boden infiltrierte Schmelzwasser wurden nicht unerhebliche Mengen des Nmin in tiefere Bodenschichten (je nach Bodenart – siehe Abbildung verlagert, nach Herbst und Garz Uni Halle).

Um realistische Werte für die Düngung auf den eigenen Flächen zu erhalten, ist eine eigene Beprobung anzuraten. Gleichzeitig sollten auch Flächen, die Ende Januar Anfang Februar beprobt wurden noch einmal untersucht werden. Gerade in Makroporen kann es auch zu tieferen Verlagerungen gekommen sein. In der Beratung bieten wir tiefe Beprobungen bis in 90cm an. Gerade diese sind mit Blick auf den schneereichen Februar interessant. Eigene Ergebnisse dazu werden wir Ihnen im Ende März in einem  weiteren Webseminar präsentieren.

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