Autor: Wieland Ihm
Die Witterung hat nun die Weichen auf Vegetationsbeginn gestellt – trotz Nachtfrösten erreicht die mittlere Bodentemperatur in 10 cm Tiefe nun dauerhaft über 5 Grad ( Messwert DWD / Rackwitz). Im Zeichen des trockenen Winters ist nun der Verlauf von Bodentemperatur und Bodenfeuchte für die pflanzenbaulichen Entscheidungen von hohem Interesse.
Dem Einfluss verschiedener Bodenbearbeitungsverfahren auf den Bodenwasserhaushalt widmet sich ein kleines Projekt „Wasserrückhalt unter Streifendirektsaat“. Dabei werden auf den Dauertestflächen in Rackwitz und Lüttewitz die Varianten Pflug, Mulchsaat tief, Mulchsaat flach und Streifendirektsaat/Direktsaat verglichen.
Auf den Versuchsflächen wurden am 6. März Bodensonden der Firma Sentec in jeder Streifenparzelle installiert, die täglich Messungen von 10 bis 90 cm Bodentiefe senden.
Eine Auskunft für Ihren Standort bieten die Modelle des DWD, die auf Grundlage von exakten Stationswerten in die Fläche interpolieren. Während sich mit einem Bodenthermometer die Temperatur im Oberboden selbst erfassen lässt, empfiehlt sich zum Blick in die Wasserversorgung im Bodenprofil die Hilfe des Bodenfeuchteviewers.