Autorin: Corina Sinkwitz
Anfang der Woche sind wir mit bunten Gießkannen und einem Shuttle voll Gärrest auf dem Versuchsfeld von Stefan Hesse im ostsächsischen Dubrauke angerückt. Das Ziel: zwei der sieben Prüfglieder im Weizen mit flüssigem Gärrest versorgen. Um den nährstoffarmen Gärrest aufzuwerten, wurde zudem Ammoniumsulfatlösung, kurz ASL, in einer Variante vor der Ausbringung unter die Gärreste gemischt. Die zuvor ausgerechnete Menge wurde dann mit Gießkannen regelkonform „streifenförmig“ und „bodennah“ in die Zwischenräume der Weizenreihen (Abbildung 1) ausgebracht. Dabei wurde darauf geachtet, die Gülle möglichst gleichmäßig auszubringen, ohne die Pflanzen dabei zu sehr zu „beschmutzen“ (Abbildung 2). Zügig wurden die Gießkannen gefüllt und geleert, sodass in Windeseile alle acht Parzellen ihre entsprechende Güllemenge erhalten haben.