Was machen wir mit bunten Gießkannen auf dem Versuchsfeld?

agumenda/ März 12, 2025

Autorin: Corina Sinkwitz
Anfang der Woche sind wir mit bunten Gießkannen und einem Shuttle voll Gärrest auf dem Versuchsfeld von Stefan Hesse im ostsächsischen Dubrauke angerückt. Das Ziel: zwei der sieben Prüfglieder im Weizen mit flüssigem Gärrest versorgen. Um den nährstoffarmen Gärrest aufzuwerten, wurde zudem Ammoniumsulfatlösung, kurz ASL, in einer Variante vor der Ausbringung unter die Gärreste gemischt. Die zuvor ausgerechnete Menge wurde dann mit Gießkannen regelkonform „streifenförmig“ und „bodennah“ in die Zwischenräume der Weizenreihen (Abbildung 1) ausgebracht. Dabei wurde darauf geachtet, die Gülle möglichst gleichmäßig auszubringen, ohne die Pflanzen dabei zu sehr zu „beschmutzen“ (Abbildung 2). Zügig wurden die Gießkannen gefüllt und geleert, sodass in Windeseile alle acht Parzellen ihre entsprechende Güllemenge erhalten haben.

Abbildung 1: Gülleausbringung zwischen den Reihen im Weizen
Abbildung 2: kaum "beschmutzte" Pflanzen nach der Ausbringung
Abbildung 3: Versuchsanlage aus der Vogelperspektive nach Gärrestausbringung

Nachdem der erste Anlauf so reibungslos geklappt hat, steht/stand Ende der Woche der gleiche Akt nochmal auf dem Versuchsfeld in Strelln bei Doberschütz an. Ergänzend zu unserem bekannten Fruchtfolgeversuch am Standort, sollen die in Ostsachsen angelegten Varianten auch unter nordsächsischen Bedingungen geprüft werden. Welche Ergebnisse wir dabei sammeln konnten, berichten wir zu gegebener Zeit. Zum Feldtag am 27.05.2025 (Abbildung 4) haben Sie die Möglichkeit, sich selbst ein Bild zu machen.

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