agumenda/ Mai 20, 2020

Letzten Dienstag sprach uns Herr Dubiel vom Agrarunternehmen Milch-Center Prausitz e.G. auf einer  Sitzung des ‚Beratungsrings für Erosionsmindernde Bewirtschaftung e.V.‘  (Raum Döbeln)  in Bezug auf den pfluglosen und glyphosatfreien Umbruch von Ackergras vor Silomais an. Eine Woche später konnten wir mit dem Pflanzenbauleiter Herrn Thiemig (Milch-Center) den RotaPull als Konzeptstudie für diesen Einsatz testen. Tim Bögel und seine Kollegen befinden sich gerade in der Gründungsphase und wollen das ehemals von der Firma Mohn entwickelte Gerät bis Anfang nächsten Jahres zur Marktreife bringen. Das Arbeitsbild überzeugte alle Beteiligten, denn es konnten sowohl die Wurzelballen zerkleinert als auch der Erosionsschutz gewährleistet werden. Nach einem flachen Grubberstrich kann der Mais gesät werden. Im Rahmen des „Landwirtschaftlichen Gewässerschutzes“ in Sachsen werden wir die Sache weiter begleiten und per Ertragskartierung auswerten. Sprechen Sie uns gern an, falls Sie neue Verfahren, Methoden oder Techniken ausprobieren wollen. Bei den Themen Erosionsschutz und Steigerung der Stickstoffeffizienz können wir auf viele Erfahrungen, Ideen, Ergebnisse und ein großes Netzwerk zurückgreifen.

Tim Bögel (links) und sein Kollege
Arbeitsbild des Rota Pulls in Prausitz – gut zerkleinerte und auf der Oberfläche hinterlassene Wurzelballen bilden bei entsprechender Rauheit des Bodens einen guten Erosionsschutz
Der Rota Pull als Konzeptstudie
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